Über Facebook-Müdigkeit, Foren und eine alte Leidenschaft

von | Mai 1, 2019 | Allgemein, Angebote, Dein Business, Dein Recht, Deine Technik, Einfach für dich, Für TrendSETTER | 2 Kommentare

Bereits seit Monaten reflektiere ich über meine Facebook-Nutzung. Zu viel, zu oft, zu sinnlos verbringe ich dort meine Zeit. „Nur mal kurz was nachschauen“? Zack, wieder 2 Stunden vertrödelt. Und meistens hatte ich dann noch nicht einmal das gemacht, weswegen ich das Netzwerk eigentlich geöffnet hatte. Denn kaum betritt man Facebook, bekommt man direkt eine endlose Timeline mit allerlei Meldungen von Freunden (oder scheinbar Freunden), Seiten und Gruppen, denen man folgt (oder denen man einfach zugefügt wurde) und Werbeanzeigen, die mit dem Anschauen von Videos dazu animieren wollen, diese oder jene Seite zu liken oder dieses oder jenes Produkt zu kaufen.

Gleich mit beim Betreten der Seite ploppt mir meist auch direkt der Messenger auf und vermeldet, neue Nachrichten. Und während man sich mit diesen beschäftigt und sie in den Fällen, in denen es nicht nur Werbung ist, beantwortet, aktualisiert sich automatisch der Newsfeed und man hat die nächsten aktuellen Meldungen vor der Nase und man beginnt wieder, diese durchzuscrollen. Es ist fast wie eine Sucht, die Angst, etwas wichtiges zu verpassen.

Meine Timeline

Dabei wiederholen sich die Beiträge: etliche meiner „Freunde“ posten lustige Bildchen und Videos, in der Annahme, dass sie damit etwas verändern können in der Welt oder irgendwelchen AGB-Punkten von Facebook widersprechen könnten (Überraschung: Solche Posts bringen gar nichts). Ich lese dieselben traurigen Storys immer wieder und ich wage zu bezweifeln, dass sich auch nur die Hälfte der Nutzer inhaltlich mit dem beschäftigen, was sie teilen, liken oder posten. Ein typisches Beispiel sind so genannten „Vermittlungsnotfälle“ aus dem Tierschutz. Da suchen Hunde und Katzen ganz dringend ein zu Hause und werden tausendfach geteilt. Das an sich würde ich gar nicht schlimm finden. Aber ein Blick auf den Originalbeitrag genügt, um zu sehen, dass der Notfall bereits vor 2 Jahren gepostet wurde. Macht man sich dann die Mühe und öffnet mal den Originalbeitrag hat man bei der einen Hälfte Fälle, bei denen die Tiere in Südamerika oder Asien oder sonstwo gesessen haben und bei der anderen Hälfte kann man den Kommentaren entnehmen, dass die Tiere bereits kurz nach der Veröffentlichung ein neues Heim gefunden hat.

Gut, jedem kann mal was durchrutschen und das Teilen erfolgt ja schließlich in bester Absicht. Genauso in bester Absicht habe ich mir ab und an erlaubt, dem fleißigen Teiler aus meiner Timeline ein nettes(!) Kommentar zu hinterlassen und auf die Umstände hinzuweisen (a ´la „Lt. Kommentaren ist der Hund bereits vermittelt“). Ähm ja, in den meisten Fällen fühlte sich darauf der Teiler persönlich angegriffen und zum Teil hagelte es Beleidigungen gegen mich. Irgendwann habe ich aufgehört, mir die Mühe zu machen und scrolle einfach drüber weg, auch auf die Gefahr hin, einen tatsächlichen Notfall zu verpassen. Ich teile selbst auch kaum noch Beiträge, außer, ich habe die Aktualität und Notwendigkeit geprüft (und wenn der Originalbeitrag in einer mir fremden Sprache ist, teile ich es auch nicht, weil ich die Notwendigkeit eben nicht prüfen kann).

Auch immer wieder in meiner Timeline sehe ich Bilder mit Fahndungsaufrufen von weltweiten Tierschutz-Skandalen, wie z.B. Tiere die misshandelt werden vor laufender Kamera, oder die schwer verletzt sind. Auch hier mache ich mir die Mühe, nach Aktualität zu recherchieren. Auch hier handelt es sich bei den meisten Fällen um ältere Geschichten (zu denen es teilweise längst Verurteilungen gab), Bilder die aus völlig anderen Fällen stammen und nichts mit der geschriebenen Geschichte zu tun haben (ja, leider kenne ich mittlerweile nicht wenige Fälle, deren Bilder ich im Schlaf zuordnen könnte…), in den seltensten Fällen geht es um was aktuelles oder etwas, was auch nur im EU-Raum stattgefunden hat. Ich frage mich dann immer, wie groß die Chance wäre, dass mir ein Tierquäler aus Südamerika, China oder sonst woher hier im täglichen Leben zufällig begegnet? Die Bilder verfolgen mich trotzdem in den Schlaf und ich fühle mich zunehmend machtlos demgegenüber. 

Damit kommen wir zum nächsten Problem: Solche Sachen an Facebook zu melden. Facebook hat ja durchaus eine Meldefunktion. Dort soll man melden können, was nicht den Gemeinschaftsstandards von Facebook entspricht oder gar rechtswidrig ist. Ich habe versucht, Aufrufe zu Gewalttaten, Beiträge mit nationalsozialistischen Inhalten oder ähnliches zu melden. Sämtliche dieser gemeldeten Beiträge blieben auf Facebook und FB antwortete standardisiert, der Inhalt würde den Richtlinien nicht widersprechen. Gleichzeitig höre ich immer wieder von Nutzern, dass ihre Beiträge gesperrt wurden, weil sie etwas mit Gesundheit zu tun haben…

Was mach ich sonst noch auf Facebook?

Manchmal finde ich dann auch noch mal was brauchbares in meiner Timeline, z.B. Beiträge in Gruppen. Grundsätzlich war Facebook ja auch mal dafür gedacht, einen Ort zu schaffen, an dem man sich zu beliebigen Themen austauschen kann. Früher – also bevor es Facebook gab bzw. bevor es so bekannt wurde, gab es dafür eigenständige Plattformen, Diskussionsforen, Chats usw. Auch dort wurde sich vernetzt und über alles mögliche diskutiert. Bevor ich Facebook beitrat verbrachte ich wahrscheinlich 90% meiner Online-Zeit in diversen Foren und tauschte mich dort mit anderen zu Themen aus, die mich interessierten. Es war toll, sich zu vernetzen und teilweise Freundschaften auch ins reale Leben zu übertragen. Teilweise existieren diese Freundschaften bis heute. Das kann ich aber eigentlich von niemanden behaupten, den ich bei Facebook kennen gelernt habe. Zu breit ist dort die Masse. 

Facebook-Gruppen verfolgen meist einen bestimmten Zweck und beschäftigen sich mit einem bestimmten Thema. Es gibt unzählige Gruppen und sie können unheimlich nützlich sein, denn meist findet man dort sehr schnell jemanden, der einem eine Frage beantworten kann. Allerdings muss man hierfür erst einmal die richtigen Gruppen finden. Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, in wie vielen Gruppen ich mittlerweile bin. Oftmals wird man auch einfach ungefragt von irgendwem hinzugefügt. Fällt mir das auf, verlasse ich die Gruppe wieder – bis man mich wieder einlädt…

Wenn man nun aber brauchbare Gruppen gefunden hat, muss man auch dort regelmäßig vorbei schauen, um nichts wichtiges zu verpassen. Verflucht sei der Nutzer, der eine Frage stellt, die schon einmal gestellt wurde. Oft hagelt es dann bitterböse oder hämische Kommentare anderer Gruppenmitglieder. Wertschätzung oder Respekt voreinander gleich Null. Würde man so auch mit den Menschen umgehen, wenn man sie direkt vor sich stehen hätte? Keine Frage, auch mir laufen oft Fragen durch die Gruppen-Timeline, die ich bereits 20 mal beantwortet habe. Doch die Suchfunktion bei Facebook und in Gruppen ist nicht immer zuverlässig und nicht jeder kennt sie. Und die Frage wiederholt sich zwar, kommt aber nicht immer vom selben Fragensteller, das ist immer ein anderer. Man stelle sich die Reaktion beim Bäcker vor, wenn man angepflaumt wird, weil man an der Theke nach dem Preis für ein bestimmtes Produkt fragt. Ich würde wohl den Laden in Zukunft meiden. Teilweise müssen aber auch die Fragesteller kritisiert werden. Es scheint, ihnen ist egal, WER da eine Antwort gibt und da wird einem Wildfremden mehr vertraut, als sich einen Rat bei einem Tierarzt (darf durch jede mögliche Berufsbezeichnung ersetzt werden, die für die Fragestellung passt) zu holen, weil es dort ja etwas kostet oder umständlich ist oder warum auch immer. Ich habe allen ernstes schon erlebt, dass jemand über Schmerzen bei seinem Hund schrieb und ihm wurde empfohlen, Ibuprofen zu geben! Man mag sich gar nicht ausdenken, was durch solche Ratschläge angerichtet werden kann…

Aber ich habe ja noch meine Facebook-Seiten. Dabei handelt es sich um Seiten über meine Selbstständigkeit, um in Kontakt zu bleiben und neue Kunden zu finden, um in den Köpfen der Menschen zu bleiben, die 90% ihrer Internet-Zeit bei Facebook verbringen. Es ist ein tolles Mittel, doch mittlerweile hat Facebook auch das als Einnahmequelle für sich entdeckt. War es früher durchaus noch möglich, seine Reichweite über gute Inhalte zu stärken, ist das heute ohne ein Werbebudget in der Praxis eigentlich kaum noch möglich. Und selbst, wenn man Follower hat, bekommen diese nur einen Bruchteil der Beiträge zu sehen, und zwar selbst, wenn sie die Seiten abonniert haben und in den Einstellungen angegeben haben, dass sie alle Beiträge an erster Stelle angezeigt haben wollen. Diese Rückinfo erhalte ich übrigens auch immer wieder von Kunden und anderen Selbstständigen. Es kostet also sehr viel Zeit oder sehr viel Geld, um in der höheren Facebook-Liga mitzuspielen…

Alle Macht für Facebook?

Es ist wohl hinreichend bekannt, dass die meisten von uns zu viel bei Facebook hängen (gilt übrigens auch für andere soziale Netzwerke) und ich frage mich manchmal, wie viel mehr wir tatsächlich produktiv schaffen würden (sei es bei einem Hobby, einem Sport oder beim Voranbringen der Selbstständigkeit), wenn wir eben nicht permanent damit beschäftigt wären, bei Facebook nichts zu verpassen.

Das gruseligste an der ganzen Geschichte ist jedoch, die Macht, die wir Facebook verleihen. Nicht nur mit der Veröffentlichung unserer teilweise hochprivaten Daten (z.B. Bilder unserer Kinder, wo wir uns gerade aufhalten oder auch nicht etc.), sondern auch mit der vielen Zeit die wir da rein stecken. Und das ganz ohne Gewährleistung dafür, dass Facebook sein Unternehmen in dieser Form weiter führt. Wir bewegen uns auf einer fremden Plattform und Facebook kann letztlich völlig frei entscheiden, was mit unseren Daten, Fotos und Beiträgen passiert, oder wie sie die Dienste anpassen. Facebook-Seiten sind nach derzeitiger Auffassung der DSGVO immer noch nicht 100% legal nutzbar und Facebook scheint daran in Zukunft auch nicht wirklich was ändern zu wollen. Facebook entscheidet frei darüber, wie viel „Reichweite“ es uns zukommen lässt und welches Budget wir dafür investieren müssen – und ändert das ganz gern auch mal. (Als ich mit meinen FB-Seiten anfing konnte man mit einem geringen Budget eine Reichweite von mehreren 10000 mühelos erreichen. Heute bekomme ich für denselben Betrag eine Reichweite von gerade mal einem Zehntel davon…). Und wer garantiert denn eigentlich, dass Facebook nicht irgendwann unsere heißgeliebten Seiten sperrt? Weil es von der EU dazu genötigt wird, da es die DSGVO nicht umsetzen kann oder will z.B.. Ich kenne auch mehrere Fälle, denen das private Profil gesperrt wurde und die nach monatelangen Diskussionen mit dem Facebook-Support lediglich die Möglichkeit hatten, sich neu anzumelden (ohne jedoch auf Daten aus dem alten Profil zugreifen zu können). Führt man sich mal vor Augen, was wir alles Facebook „schenken“ und wie wenig Ansprüche wir gleichzeitig stellen können, wird einem beinahe übel.

Meine Kunden auf Facebook

Ich biete nun schon 3 Jahre Dienstleistungen für Tierisch Selbstständige an. Immer wieder mache ich dabei die Erfahrung, dass meine Kunden wenig Zeit haben (da sie ihre Selbstständigkeit z.B. neben einem Hauptberuf ausüben), sich oft allein fühlen und nach Menschen suchen, mit denen sie sich über ihr Business austauschen können oder sich mit Technik nicht gut auskennen. Ich habe Facebook-Gruppen und Seiten aufgebaut, die sich reger Beliebtheit erfreuen und gut angenommen werden. Wenn die Beiträge den Mitgliedern denn mal angezeigt werden.

Ich bin facebook-müde

Als ich kürzlich mein neues Handy bekam und einrichtete, habe ich mir auch die Facebook-App wieder installiert. Doch irgendetwas sträubte sich in mir dagegen, mich auch einzuloggen. Ich war genervt von den vielen sinnlosen Meldungen, von den vielen Streitigkeiten und Respektlosigkeiten in den Facebook-Gruppen und von dem ständigen ‚drauf schauen müssen, um nichts zu verpassen‘. Was soll ich sagen – ebenso, wie auf meinem Laptop, den ich fürs mobile Arbeiten, aber durchaus auch privat benutze, blieb auch auf dem neuen Handy Facebook deaktiviert. Erst einmal nur für den Urlaub (das Handy kam kurz vor dem Urlaub), damit ich im Urlaub Ruhe davon hatte. Nun ist mein Urlaub beinah 3 Wochen her und Facebook ist immer noch nicht aktiviert. Anfangs war es komisch, denn abends vorm Schlafen war das letzte Facebook und morgens wenn der Wecker klingelte auch. Es war so einfach an Informationen zu kommen.

Aber wisst ihr, was es ausserdem plötzlich war? RUHIG – Endlich ruhig. Kein ständiges Gepiepe mehr, weil irgendjemand aus meinem Freundeskreis etwas neues gepostet hatte oder ich vielleicht jemanden kennen könnte (wobei der Freundeskreis dank Facebook ja sehr weit gefasst wurde). Und sehr schnell stellte sich auch eine innerliche Ruhe ein. Ja, ich würde Sachen verpassen, u.U. auch das ein oder andere wichtige. Ja, evtl. würde ich verpassen, wenn jemand genau nach meiner Dienstleistung sucht und könnte meinen Hut dann nicht mit 20 anderen in den Ring werfen. Aber im Gegenzug bekam ich ZEIT und zwar gleich so viel, dass ich anfangs sogar ein wenig überfordert war damit. Was sollte ich mit soviel Zeit anfangen? Mittlerweile hat sich eine Anfangs-Struktur entwickelt und ich lerne wieder die Zeit produktiv zu nutzen. Weniger Zeit bei Facebook = mehr Zeit für andere Dinge, die mich wahrscheinlich langfristig weiter bringen (z.B. endlich mal an meinem Buch weiter zu arbeiten ;-)).

Eine Alternative muss her

Doch gerade der fachliche Austausch ist mir ein wichtiges Anliegen. Ich möchte trotz allem eine Plattform bieten, auf der sich Tierisch Selbstständige austauschen können. Und zwar am besten dauerhaft und über alles, was anliegt. Ich überlegte, ob ein Chat mit einem festen Termin das richtige wäre, doch hier gäbe es sicher technische Hürden beim ein oder anderen und nicht jeder hat die Zeit zu chatten (oder auch die Lust, das hatte schon wieder was vom Messenger-Dilemma in meinem Kopf). Also fiel der Chat raus. Und dann beschäftigte ich mich noch einmal mit Foren.

Ich hatte bereits ein Forum per Plugin in diese Homepage integriert und es gab tatsächlich auch Anmeldungen dafür (im Zuge der DSGVO hatte ich es zwischenzeitlich abgeschaltet gehabt, da das Plugin nicht der DSGVO entsprach nach meinen Begriffen). Allerdings ist ein Plugin für ein Forum keine gute Wahl, denn man ist zu eingeschränkt und es belastet die Seite selbst was den Traffic angeht sehr stark. Wenn das Thema Community oder Forum in den WordPress-Gruppen angesprochen wurde, wurde immer wieder dazu geraten, dass ganze mit einer speziell dafür ausgerichteten Technik umzusetzen. Das Problem an der Geschichte war, dass ich mich damit bisher noch nie beschäftigt hatte. 

Zu Gute kam mir, dass ich in der Prä-Facebook-Zeit viel in Foren unterwegs war und dort auch Moderatoren- und sogar Administrationserfahrungen sammeln konnte. Grundsätzlich hatte ich also schon mal gesehen, wie so was aussehen und funktionieren kann. Also schaffte ich mir kurzerhand eine Übersicht über verschiedene Software-Angebote. Dabei war mir auch eine Möglichkeit deutschsprachigen Supports wichtig (im Fall der Fälle), außerdem sollte es natürlich mit der DSGVO konform gehen. Fündig wurde ich dann bei phpBB und ich begann mich mit der Technik auseinander zu setzen. Forum installieren, Bedienoberfläche auf Deutsch umstellen, Foren und Beiträge erstellen und vieles mehr stand auf dem Leseplan (ich kürze ab, um euch nicht zu langweilen). 

Doch dann stand es: Mein Forum für Tierisch Selbstständige ist installiert und eingerichtet und ist nun bereit für viele Mitglieder, die sich mit den verschiedenen Themen beschäftigen und sich dazu austauschen wollen. Deren Daten DSGVO-konform gespeichert werden und die sich nicht bei Facebook anmelden müssen. Die Anmeldung ist nicht an eine Kundenbeziehung zu mir gebunden und grundsätzlich darf sich jeder anmelden, der sich für den Bereich interessiert. Gleichwohl möchte ich einen geschützten Bereich bieten und habe das Forum daher in einen öffentlichen und einen internen Bereich gegliedert, der interne Bereich ist nur für angemeldete Benutzer sichtbar. 

 

 

Ja, es ist noch leer und vielleicht ist die Struktur noch nicht perfekt. Aber vielleicht ist es ja genau das, was den Reiz ausmacht und ich möchte gern sehen, ob und wohin es sich (hoffentlich mit vielen Nutzern) entwickeln kann. 

Vielleicht möchtest auch du außerhalb von Facebook & Co. einen Platz haben, an dem du dich zu den für dich wichtigen Themen austauschen kannst. Vielleicht magst auch du dieses Forum mit deinen Fragen, deinem Wissen und deiner persönlichen Art bereichern. Ich würde mich freuen. Ab sofort kannst du dich jedenfalls dafür anmelden. 

Die Nutzung des Forums ist selbstverständlich für die Nutzer kostenlos. Beiträge schreiben kann man erst, nach dem man angemeldet ist. Ich bin sehr gespannt, wie sich das Projekt entwickelt.

Und wie geht es bei Facebook weiter?

Was in jedem Fall erst einmal (und sicherlich noch sehr lange) bestehen bleibt, ist die Facebook-Gruppe. Es ist eine tolle Möglichkeit in Kontakt zu kommen. Ich überlege allerdings, zumindest die Facebook-Seite für Office Dogs abzuschalten, da es zu viel Zeit und Energie frisst und zu wenig dabei rauskommt. Vielleicht nutze ich sie auch so weiter, wie ich es momentan tue: Um Beiträge und Artikel zu verbreiten. Sollte FB aber die Reichweite weiterhin so extrem herunterschrauben wie in den letzten Monaten ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich das auch erübrigt. Ich habe jedenfalls nicht vor, für Follower Geld zu bezahlen oder mit Gewinnspielen und ähnlichem Gedöns Likes und Followern hinterher zu jagen. Natürlich ist eine hohe Follower-Zahl nett anzuschauen – aber satt werde ich davon nicht 😉

Mein privates Profil nutze ich jetzt schon kaum noch. Die Gründe dafür stehen ja schon weiter oben. Wer mich erreichen möchte, schafft das auch problemlos (und genauso kostenlos) ohne Facebook, nämlich zum Beispiel per E-Mail, im Forum, telefonisch oder sogar persönlich – die Möglichkeiten sind also durchaus gegeben. Natürlich werde ich auch Facebook-Nachrichten weiter beantworten. Halt nur nicht mehr sofort und immer gleich sondern erst dann, wenn ich mich am PC befinde und mich bei Facebook einlogge.

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2 Kommentare

  1. Liebe Susann, ich stimme Dir voll zu. Ich habe, besonders in den letzten Monaten, immens viel Zeit in Facebook investiert, vor allem viele Beiträge und Tipps auf meiner Praxis-Seite geschrieben. Natürlich auch mit dem Hintergrund, dass ich darüber den ein oder anderen Kunden gewinne, der mich mag und mein Wissen und meine Therapien. Aber das ist mir nur in seltenen Fällen gelungen. Zum Teil auch deshalb, weil Facebook massivst die Reichweiten beschränkt hat, obwohl ich meine Abonnenten einbeziehe, zu Interaktionen auffordere, Videos drehe etc. Werbeanzeigen sollen geschaltet werden, das möchte Facebook. Ich will das nicht. Ich hatte früher sehr hohe Reichweiten, jetzt kaum noch. Meine zeitaufwendig geschriebenen Artikel erreichen also nur noch wenige Tierhalter. Ich habe jetzt – jedoch nur limiert für den Mai – eine Gruppe für Katzenhalter eingerichtet. Jedoch werde ich diese im Juni löschen, da ich die Administration einfach nicht mehr leisten kann. Ich merke jetzt schon – es ist erst der 2. Tag -, dass mich die Gruppe viele Stunden am Tag bindet. Natürlich will ich auch etwas Besonderes bieten, schreibe Beiträge, Artikel, gebe Tipps, stelle Dateien zur Verfügung. Aber auf Dauer ist das nicht möglich. Deine Idee mit dem Forum finde ich toll, ich würde da sehr gerne im 2. Halbjahr einsteigen. Danke Dir für die Idee und für die Umsetzung. Ich freue mich jetzt schon. Liebe Grüße Monika

    Antworten
  2. Du sprichst hier vielen sicher aus der Seele. Wer einige Jahre dabei ist (also bei FB), der spürt nun eine Veränderung. Anfangs waren die Kontakte noch freudig und nun kehrt so eine Müdigkeit ein. Wären wir eigentlich auf Facebook, wenn wir nicht auch geschäftliche Kontakte erhofften? Ich persönlich glaube nicht. Ich liebe persönliche Gespräche und fände regionale Treffen toll. Bei FB zuckt schon der Kontakt, wenn man schreibt, dass man – statt viel zu schreiben – doch auch einfach kurz telefonieren könnte. TELEFONIEREN. Das ist ja NOCH so ein Ding in der heutigen Zeit. Ich selbst habe Töchter Anfang 20.Diese Generation telefoniert nicht mehr, wie es scheint (jedenfalls ein Großteil). Da wird nur noch geschrieben. Auch wenn mein Geschäft seit 11 Jahren „online“ läuft, denke ich manchmal darüber nach, wie es wäre, wenn es einen Riesenknall gäbe und das ganze Internet….. ach neee, dann käme man ja nicht ins Forum. Ich wünsche Dir viel Erfolg mit dieser Idee.

    Liebe Grüße
    Caroline

    Antworten

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